Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Leistungen von Michael Bruders (Qelivia), nachfolgend „Auftragnehmer“, gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen im Bereich Software-Testmanagement und Qualitätssicherung, insbesondere in den Paketen Qelivia Audit, Qelivia Sprint und Qelivia Care. Gegenstand ist die Erstellung prüffähiger Testartefakte (u. a. Testkonzept, Risikobild, priorisierter Test-Backlog, Traceability, Freigabe-Empfehlung) nach dem Q5 Test Lifecycle Framework.
Der Auftragnehmer schafft die Rahmenbedingungen für wirksames Testen und verantwortet Konzeption und Steuerung. Die Durchführung der Tests selbst obliegt dem Auftraggeber bzw. von ihm benannten Personen, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart. Es wird eine sorgfältige Leistungserbringung nach anerkannten Methoden (ISTQB) geschuldet, kein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg und keine Fehlerfreiheit des geprüften Produkts.
Der Auftraggeber stellt die erforderlichen Projekt- und Anforderungsunterlagen vollständig und rechtzeitig bereit und benennt eine Ansprechperson. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen angemessen.
Es gelten die vereinbarten Festpreise. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Rechnungsstellung erfolgt nach Leistungserbringung bzw. nach Vereinbarung; bei Qelivia Care monatlich. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug per Überweisung zahlbar.
Zeigt der erste Report des Qelivia Audit für den Auftraggeber keinen klaren Mehrwert, erstattet der Auftragnehmer das Audit-Honorar auf entsprechende Mitteilung innerhalb angemessener Frist vollständig zurück. Die Zusage gilt für das Einstiegspaket Qelivia Audit.
Der Auftragnehmer behandelt alle überlassenen Unterlagen und Informationen streng vertraulich und verwendet sie ausschließlich zur Vertragserfüllung. Auf Wunsch wird vorab eine gesonderte Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) geschlossen. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach der Datenschutzerklärung und den Vorgaben der DSGVO; Unterlagen werden grundsätzlich anonymisiert bereitgestellt (Datenminimierung). Die Verarbeitung erfolgt innerhalb der EU unter Einsatz sorgfältig ausgewählter Auftragsverarbeiter (u. a. Hosting); soweit KI-gestützte Werkzeuge eingesetzt werden, ausschließlich mit anonymisierten Daten. Nach Vertragsende werden nicht mehr benötigte Kopien gelöscht.
An den erstellten Artefakten und Vorlagen erhält der Auftraggeber nach vollständiger Zahlung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für eigene Zwecke. Der Auftragnehmer bleibt berechtigt, das zugrunde liegende Rahmenwerk, Methoden und Vorlagen weiter zu verwenden.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die Deckungssumme der vom Auftragnehmer unterhaltenen Berufs-/Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen. Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr dafür, dass das geprüfte Produkt frei von Fehlern ist; die Testleistungen dienen der Risikoreduktion und Entscheidungsgrundlage, nicht der Garantie von Fehlerfreiheit.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sofern der Auftraggeber Kaufmann ist, ist Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
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